Instagram ist für Tierprofis der ehrlichste Kanal: Menschen sehen dich mit Hund, Pferd oder Katze arbeiten – und entscheiden in drei Sekunden, ob sie dir ihr Tier anvertrauen. Trotzdem posten die meisten ins Leere. Nicht, weil ihre Inhalte schlecht sind, sondern weil sie Formate mischen, die unterschiedliche Jobs haben. Hier sind die fünf Formate, die aus kaltem Traffic Anfragen machen.
Vorher: Dein Profil muss verkaufen, nicht nur gefallen
Bevor du ein einziges Reel drehst, bring drei Dinge in Ordnung:
- Bio-Zeile 1: Für wen du was löst („Leinenführigkeit für Alltagshunde – Wien & online“).
- Bio-Zeile 2: Der nächste Schritt („Gratis-Diagnose ↓“).
- Link: Genau ein Ziel. Kein Linktree-Friedhof. Bei Tierprofis funktioniert am besten ein günstiger Einstieg wie das Workbook „Mein Kurs, mein Business“ oder die kostenlose Diagnose.
Format 1: Der Fehler-Clip (Reichweite)
15 bis 25 Sekunden, ein einziger typischer Fehler von Halter:innen, direkt gefolgt von der richtigen Ausführung. Kein Intro, kein „Hallo ihr Lieben“ – die ersten zwei Sekunden entscheiden. Dieses Format bringt die Reichweite, aus der alles andere gespeist wird.
Format 2: Das Vorher-Nachher (Beweis)
Derselbe Hund, dieselbe Situation, vier Wochen Abstand. Nichts überzeugt kalte Zuschauer:innen so schnell wie sichtbarer Fortschritt. Wichtig: Einverständnis der Kund:innen schriftlich einholen – das ist auch DSGVO-relevant.
Format 3: Das Karussell mit Mini-Anleitung (Speicherungen)
Fünf bis sieben Slides, eine konkrete Übung, letzte Slide mit klarem nächsten Schritt. Karussells werden gespeichert, und Speicherungen sind das Signal, das dich neuen Menschen zeigt.
Format 4: Die Haltung (Vertrauen)
Ein Post pro Woche, in dem du sagst, wie du arbeitest und was du nicht machst. Genau daran entscheiden Halter:innen, ob du zu ihnen passt. Dieses Format bringt wenig Reichweite und die besten Anfragen.
Format 5: Der Angebots-Post (Verkauf)
Einmal alle sieben bis zehn Posts: klares Angebot, klarer Preis, klarer Link. Wer nie verkauft, wird als kostenlose Info-Quelle abgespeichert. Verlinke dabei nicht auf die Startseite, sondern direkt auf das Produkt – bei kaltem Traffic auf einen niedrigschwelligen Einstieg.
Der Wochenplan: 90 Minuten, vier Posts
- Montag: Ein Thema wählen (am besten eine echte Kundenfrage der Vorwoche).
- Dienstag: Zwei Clips am Stück filmen (Fehler-Clip + Vorher-Nachher).
- Mittwoch: Aus demselben Thema ein Karussell und einen Haltungs-Post schreiben.
- Donnerstag: Alles vorplanen, Stories laufen nebenbei aus dem Trainingsalltag.
Von Instagram in dein Business
Reichweite ist geliehen, deine Liste gehört dir. Führe deshalb jeden Monat mindestens einmal auf einen echten Einstieg: das Workbook „Mein Kurs, mein Business“, den Social-Media-Kurs für Tierprofis oder die Diagnose. Wie du aus Followern eine eigene Liste machst, steht in E-Mail-Marketing für Tierprofis. Alle Kurse findest du hier für Tierprofis.
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